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Soap Opera Weekly, 27. Mai 2003

Hat die Zeit Nancy Lee Grahn und Lane Davies
abgeklärter werden lassen?

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Es ist eine Menge Geschichte zwischen Nancy und Lane, persönlich und privat. Die beiden wurden Mitte der 80iger Jahre turnips bei SB und ihre Romanze in der Soap und das Gerede außerhalb, machte sie zum Gegenstand viele Gerüchte und Zeitungsartikel. Nun 14 Jahre später bei GH, gehen die turnips eine neue Beziehung ein. Er spielt einen Psychiater, sie wieder eine Rechtsanwältin, neurotisch und unabhängig. Die Charaktere heißen diesmal Cameron und Alexis.

Nancy, was haben Sie getan, als Sie von Lane Engagement hörten?
Ich habe geweint und mich lautstark beschwert. Wollten Sie das hören? Nein, ich denke, dass es toll ist. Wir haben immer gut zusammen gespielt. Obwohl ich denke, dass man nicht einfach da weitermachen sollte, sondern neu anfangen muss. Wir musste es diesmal anders machen.
Lane:
Aber du wolltest mich doch damals immer als Anwalt in Anzug und Krawatte. Und ewig Streitgespräche führend.
Nancy:
Ja, weil wir das am besten konnten und wir immer originell waren.
Lane:
Die Geschichte zeigt, dass wir am besten waren, wenn wir uns umbringen wollten.
Ich bin gern zu GH gekommen. Ich hatte vorher mit Jill und Bob hin- und her- diskutiert. Ich war begeistert als sie mich anriefen und die Arbeit mit Nancy versprachen. Das Gute ist, wir hatten immer diese Chemie. Jetzt arbeitet das für uns. Wir können uns auf die Rolle konzentrieren und so besser arbeiten.
Nancy:
Wir haben die letzten 8 Monate bei SB nicht miteinander gesprochen.
Lane:
8 Monate und 5 Jahre. Mein Running Gag damals war, egal ob wir uns liebten oder hassten, die Zuschauer liebten es.

Schnappte Ihre Romanze auch ins Privatleben über?
Nancy:
Ja, wen kümmerts. (Sie lacht) Es ist doch ewig her.
Lane:
Es ist nicht so, dass es nur an der Arbeit lag, aber sie hat es sicher unterstützt. Romanzen im Soap-Geschäft sind gefährlich. Manchmal glaubt man daran. Jahr für Jahr spielst du wie sehr du jemanden magst, es soll realistisch sein und manchmal ist es zu spät den Unterschied zu erkennen.
Nancy:
Wir waren 16 Stunden am Tag zusammen.
Lane:
Eine lange Zeit ist man allein in seiner Garderobe.
Nancy:
Oder zusammen.
Lane:
Mit attraktiven Menschen. Es ist gefährlich. Wir waren jung.


Denken Sie es war eine schlechte Idee?
Lane:
Ich war niemals sicher. Und was hat die Arbeit mit der Verschlechterung des privaten zu tun oder ungekehrt. Vielleicht wäre es gut gegangen ohne die Arbeitsprobleme, vielleicht nicht.

Hatten Sie große Streitigkeiten ?
Nancy:
Nein. Er würde sich setzen und sich weigern etwas zu tun. Ich würde reden und reden. So war das.
Lane:
Ich wusste, dass sie das zur Weißglut bringen wird. Ich bin kelte. ich sitze und brüte vor mich hin. Ich bevorzuge passive Aggression.
Nancy:
Wir passen in dieses typische Mann und Frau – Klischee. Ich habe stundenlangen Therapie gehabt, zwischen ihm und meinen Freund. Ich dachte immer, du musst es verstehen, raus kriegen. Ich brauchte 10 Jahre, aber es war erfolgreich am Ende.
Lane:
Sie hat sich nicht verändert. Sie ist verrückt wie früher.
Nancy:
Ich habe einfach keinen Freund mehr. Single zu sein, das ist die Lösung aller Probleme.

Wie hat man damals im Studio reagiert?
Nancy:
Wir haben alle unterhalten. Sie liebten es. Es war so, Hey, er hat sich eingeschlossen. Und Sie redet nicht mit ihm.

Worum ging es?
Nancy:
Um Nichtigkeiten. Wer hat die Kontrolle. Wer bekommt recht?
Lane:
Ich war zu eng mit dem Charakter verwachsen. Ich liebte seine Art und plötzlich sollte Mason Windeln wechseln. Ich fand das zu wenig.
Nancy:
Julia folgte ihm 5 Jahre. Ich fand, entweder heiraten oder sie bekommt einen neuen Boyfriend. Ich habe den Kampf gewonnen, er war sauer.
Ich verstehe, dass nichts einen Charakter langweiliger macht als häuslich zu sein. Es ist nett im wirklichen Leben, aber fatal in Soaps.

Wie haben Sie das Kriegsbeil begraben?
Nancy:
Das war vor allem die Zeit.
Lane:
Damals war alles so wichtig, aber später.. Wir hatten Kinder und man ändert sich. Ich habe eines Tages Terry Lester getroffen und uns unterhalten. Und dann habe ich einfach Nancy zum Dinner eingeladen und das war’s dann.